Neulich waren meine Frau und ich auf der letzten Etappe unserer Heimreise. Es war schon zu spät für einen Bus, also kam nur noch ein Taxi infrage. Doch der Taxistand, wo normalerweise eine Reihe von Taxis warten, war leer. Obwohl noch Verkehr rollte, war weit und breit kein Taxi dabei. Wir gingen um die Ecke zu einer anderen Straße, aber dort sah es genauso hoffnungslos aus.

Ich war müde, und die Medikamente, die ich zuvor nach einer Zahnbehandlung eingenommen hatte, begannen, meine Stimmung zu beeinflussen und mich niederzudrücken. Ja, ich musste mir selbst eingestehen, ich war dabei abzusacken. Es war spät, und ich war niedergeschlagen, und diese Erkenntnis drückte mich noch mehr nieder. „Warum bin ich so entmutigt?“, dachte ich, „so schlimm kann es doch gar nicht sein.“ Aber es schien, als wäre es doch so.

Und dann traf mich dieser Gedanke plötzlich: Ich bin ein Kind Gottes, ich glaube an Jesus, und er hat mein Bestes im Sinn. Ist das wahr, oder nicht? Ich wusste, dass es wahr ist, und so betete ich laut: „Im Namen Jesu bitten wir jetzt um ein Taxi, das uns nach Hause bringt.“

Den Rest der Geschichte kannst du dir wahrscheinlich selbst ausmalen. In diesem Moment tauchte ein Taxi auf und fuhr zu uns an den Straßenrand. Als ich nach meiner Frau in den Wagen stieg, sagte ich zu ihr: „Das war vielleicht eine Gebetserhörung!“

Dies ist kein spektakuläres Zeugnis. Ich habe in meinem Leben unzählige Gebetserhörungen erlebt. Aber was diese Geschichte so besonders macht, ist, dass es nicht einfach eine Antwort auf unsere Bitte „Bitte, Herr, schick uns ein Taxi“ war. Es gab noch etwas anderes. Wir brauchten zwar ein Taxi, aber wir brauchten auch Frieden und Ermutigung. Diese Welle der Negativität verschwand, als ich mich daran erinnerte, wer Gott ist und wer ich in ihm bin. Er steht hinter uns und lädt uns ein, alle unsere Sorgen im Gebet auf ihn zu werfen und unser Vertrauen in ihn zu setzen.

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Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren. – Philipper 4,7

Frieden entsteht nicht durch die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern durch die Gegenwart Gottes. – Unbekannter Autor

Unser Alltag kann sich leicht mit Stress, Druck und Verwirrung füllen. Doch wir können jederzeit innehalten, im Gebet in Gottes Gegenwart treten, und Frieden finden und neue Kraft schöpfen. – Maria Fontaine