Wenn ich über Gottes unaussprechliche Liebe zu uns nachdenke, verschlägt es mir jedes Mal den Atem. Es ist einfach überwältigend.

Jesus verließ sein himmlisches Zuhause und kam auf diese Erde, um für uns zu leiden und zu sterben. Nachdem er von einem seiner eigenen Jünger verraten worden war, verurteilte man ihn zu einem grausamen Tod. Er wurde gegeißelt, geschlagen, verspottet, angespuckt und mit einer Dornenkrone gekrönt.

Dann schickte man ihn die steinige, enge Via Dolorosa hinunter – den Weg des Leidens. Während er das Kreuz trug, folgte ihm eine große Menschenmenge. An einem Ort namens Golgatha, kreuzigten sie ihn zusammen mit zwei Verbrechern – einen zu seiner Rechten, den anderen zu seiner Linken. Und dann geschah Folgendes:

„Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: ‚Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!‘ Doch der andere mahnte: ‚Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast? Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.‘ Dann sagte er: ‚Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.‘ Da antwortete Jesus: ‚Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein‘“ (Lukas 23,39–43).

Selbst im Tod nahm Jesus den reuigen Dieb neben sich wahr. Und mit Liebe und Mitgefühl sprach er zu ihm.

„Als Jesus den Essig genommen hatte, sagte er: ‚Es ist vollbracht!‘ Dann neigte er den Kopf und verstarb (Johannes 19,30). Als Jesus seinen letzten irdischen Atemzug tat, war seine Aufgabe auf Erden erfüllt. Sie war vollendet. Für uns jedoch war dies nicht das Ende, sondern erst der Anfang, denn er hatte die Tore des Himmels für alle geöffnet, die an ihn glauben.

„Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jesaja 53,4–5 LUT).

Am dritten Tag stand Jesus triumphierend von den Toten auf, genau wie er es vorhergesagt hatte. Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus mit seinem eigenen Blut unsere Erlösung erkauft.

Wo wären wir, wenn Jesus nicht das ultimative Opfer gebracht hätte? Durch Adams Sünde war das Paradies für immer verloren. Doch in seiner unendlichen Liebe zu uns sandte Gott seinen einzigen Sohn, der für uns starb, damit wir gerettet werden können (Johannes 3,16).