Ich habe mir eine Dokumentation mit dem Titel „So, wo ist Heimat?“ angesehen. Sie widmet sich Third Culture Kids (TCK), also Kindern, die aufgrund der Arbeit oder des Missionsdienstes ihrer Eltern in verschiedenen Kulturen aufgewachsen sind. Für mich interessant, da meine Kinder im Ausland geboren und in mehreren Ländern aufgewachsen sind. Die jungen Menschen, die in der Dokumentation interviewt wurden, beschrieben die Herausforderungen, mit denen sie während ihres Aufwachsens konfrontiert waren, mehr als Stärken und Werte, die sie sich dabei aneignen konnten. Sie schienen sich von Attributen wie „wurzellos“ und „verwirrt“ zu „mehrsprachig“, „multikulturell“ und „aufgeschlossen“ entwickelt zu haben. Sie wirkten ausgeglichen und reif, da sie sich mit mehr als einer Kultur identifizieren konnten und die Veränderungen und Herausforderungen, denen sie begegnet waren, zu schätzen wussten.
Am Ende der Dokumentation stellten alle fest, dass Heimat nicht auf einen physischen Ort oder eine bestimmte Stadt oder ein bestimmtes Land beschränkt ist. Heimat ist dort, wo dein Herz zu Hause ist. Heimat ist deine Familie, deine Freunde und deine Gemeinschaft.
Das erinnerte mich an meinen Umzug in den Balkan vor etwa 27 Jahren. Ich kannte die Sprache nicht und da ich drei kleine Kinder hatte, verbrachte ich die meiste Zeit damit, mich um sie zu kümmern. Nach der Schule ging ich mit ihnen in der Nachbarschaft spazieren, wobei wir immer Leute trafen und neue Freunde fanden. Mit der Zeit lernten sie die Landessprache und machten sich mit der Kultur vertraut. Auch wenn sie etwas verwirrt waren, wenn ihnen die klassische Frage „Woher kommst du?“ gestellt wurde, lernten sie, das Beste aus ihrer ungewöhnlichen Situation zu machen, und genossen es, ein wenig einzigartig zu sein.
Viele Jahre lang war dies ihr Zuhause. Nun sind sie alle weggezogen und haben sich in anderen Ländern ihr eigenes Leben aufgebaut. Jetzt machen sie ihre neuen Wohnorte zu ihrem Zuhause. Letztendlich liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen von uns, sich darum zu bemühen, ein liebevolles Zuhause zu schaffen, wo auch immer wir sind.
Das brachte mich auch dazu, über unser zukünftiges Zuhause im Himmel nachzudenken, wo wir schließlich wirklich zu Hause sein werden! Wie Jesus sagte: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe jetzt voraus, um dort einen Platz für euch vorzubereiten (Johannes 14,2).
Wenn du Jesus noch nicht als deinen Erlöser angenommen und dir damit deinen Platz im Himmel bei ihm und dem Vater gesichert hast, kannst du dies tun, indem du das folgende Gebet sprichst:
Lieber Jesus, ich glaube, dass du der Sohn Gottes bist und dass du für mich gestorben bist, damit ich durch dein Opfer für immer im Himmel leben kann. Bitte vergib mir meine Sünden. Ich öffne dir die Tür meines Herzens. Erfülle mich mit Deinem Heiligen Geist. Leite mein Leben und hilf mir, Dir zu folgen. In Deinem Namen bitte ich. Amen.
