Ich würde sagen, das Schwierigste an Weihnachten ist die Entscheidung, ob man andere beschenken soll oder nicht. Es kann eine Belastung für deine Zeit, deine Energie, deine Finanzen und deine Weihnachtsstimmung sein, oder es kann ein Segen sein, eine Möglichkeit, deinen Lieben zu zeigen, wie sehr du sie magst.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie du als Kind Geschenke für deine Eltern und Geschwister gekauft hast? Ich schon. Ich hatte einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung und verbrachte den Monat Dezember damit, jedes Familienmitglied genau zu beobachten, um einen Anhaltspunkt für das richtige Geschenk für jeden zu finden. Mein Vater war ein begeisterter Leser, insbesondere von Geschichtsbüchern. Meine Mutter und ich lasen die Rezensionen der neu erschienenen Bücher, bis wir das perfekte Buch als Geschenk gefunden hatten.

Ich erinnere mich nicht mehr so genau daran, welche Geschenke ich als Kind bekommen habe, und auch nicht daran, welche ich verschenkt habe. Aber ich erinnere mich an die Sorgfalt, mit der ich jedes Geschenk auswählte, und an das glückliche Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben. Der Spruch aus der Bibel bewahrheitet sich: „Geben ist seliger als nehmen” (Apostelgeschichte 20,35).

Das sind glückliche Erinnerungen, aber ich kann nicht behaupten, dass ich als Erwachsene jedes Weihnachten so idyllisch erlebt habe. Es gab viele Jahre, in denen die Liste der Menschen, für die Geschenke gekauft werden mussten, zu lang, die finanziellen Mittel zu knapp und die Zeit zu beschränkt war. Folglich gab es wenig Freude am Schenken, nur eine angespannte Stimmung.

Ich möchte lieber die Zufriedenheit empfinden, die die Heiligen Drei Könige empfunden haben müssen, als sie Jesus ihre Geschenke brachten, Geschenke, die mit Sorgfalt und von Herzen ausgewählt wurden. (Sieh Matthäus 2,10–11.) Und ich möchte – ohne Stress – die wahre Bedeutung von Weihnachten feiern, bei der es nicht um Ausgaben und Einkäufe geht, sondern um die Geburt Jesu, unseres Erlösers, Gottes Geschenk an uns alle. (Johannes 3,16)

Einige Tipps, die mir geholfen haben, sind:

Früh einkaufen. Wenn ich im Laufe des Jahres ein Geschenk finde, von dem ich denke, dass es jemandem gefallen oder nützlich sein könnte, kaufe ich es und lege es bis Weihnachten zur Seite.

Kaufe lokal ein. Ich besuche häufig kleine Läden und Märkte, um originelle Geschenke zu finden. Das Einkaufen ist persönlicher und kommt den lokalen Geschäften zugute.

Bleib innerhalb deines Budgets. Die Liebe in deinem Herzen hängt nicht von der Größe des Geschenks ab. Ich mache gerne handgemachte Geschenke für meinen größeren Freundeskreis – Christbaumschmuck, personalisierte Lesezeichen, süße Leckereien usw.

Ich wünsche dir ein besinnliches Weihnachtsfest mit dem größten Geschenkgeber von allen, Christus.