Ich war ein Teenager, als ein junger Mann, den ich gerade kennengelernt hatte, mit mir über Erlösung sprach. Er erzählte mir von der Kraft Jesu, Freude und Sinn in mein Leben zu bringen, und ich betete mit ihm und bat Jesus, in mein Herz zu kommen. In den nächsten Monaten veränderten sich mein Leben, meine Interessen, meine Freundschaften und mein Verständnis von Gottes Plan für mein Leben. Bis heute wachse ich geistlich weiter und lerne die wunderbare Liebe Jesu für alle Menschen kennen. Ich bin unendlich dankbar für den Moment, als dieser junge Mann zu mir sprach.
Als neuer Christ fing ich an, meinen Glauben an Jesus mit anderen jungen Leuten zu teilen, die ich kannte oder die ich traf. Dann gab mir Jesus den Anstoß, mit einem Mann mittleren Alters über meinen Glauben zu sprechen. Zuerst war ich schüchtern, weil ich dachte, dass er einem Teenager nicht viel Aufmerksamkeit schenken würde, aber er hielt inne und wir unterhielten uns etwa eine Stunde lang. Ich erzählte ihm von den Veränderungen, die Jesus in meinem Leben bewirkt hatte. Er erzählte mir ein wenig über sich selbst. Auch sprachen wir über die Probleme der Welt.
Ich bot ihm an, für ihn zu beten, was er annahm. Nachdem ich für ihn und die Herausforderungen, die er mit mir geteilt hatte, gebetet hatte, war er selbst auch bereit, Jesus im Gebet als seinen Retter anzunehmen.
Dann sagte er mit einem breiten Lächeln: „Dein Gebet hat gerade zwei Leben gerettet!” Ich verstand nicht, aber dann zeigte er mir eine Waffe, die er in seinem Gürtel unter seinem Mantel trug. Er sagte: „Ich wollte meinen Partner umbringen! Ich war voller Wut, weil er mich geschäftlich betrogen hatte. Aber nachdem ich jetzt mit dir gesprochen habe, wurde mir klar, dass ich mein Leben, sein Leben und das Leben unserer Familien ruinieren würde. Ich habe beschlossen, Gott zu vertrauen, dass er das Problem auf die richtige Weise löst. Vielen Dank für das Licht, das du heute auf meinen Weg geworfen hast!”
Ich war zunächst über seine Ehrlichkeit bezüglich seiner früheren Absichten etwas schockiert, war aber dann dankbar, dass ich der Führung des Heiligen Geistes gehorcht und mit ihm gesprochen hatte. Ich habe diesen Mann nie wieder gesehen, aber diese Erfahrung hat mir deutlich gezeigt, welche positive Veränderung die Liebe des Herrn in einer verwirrten Seele bewirken kann. Die Auswirkungen dieses Gesprächs werden erst in der Ewigkeit vollständig bekannt sein! Mir kommt in den Sinn, was C. T. Studd, der berühmte Missionar zu China, Indien und Afrika, sagte: „Man hat nur ein Leben, das bald vorbei sein wird. Nur das, was man für Christus getan hat, wird bleiben.”
