Eine geplante Hochzeit

Nichts geschieht Gottes Kindern aus Versehen. Wie ich hier so stehe, kurz vor meiner Trauung, und den Gang hinab auf die wundervollen Blumen und die Dekoration überall im Raum schaue, an die ganzen Wunder denke, die diesen Augenblick erst möglich machten, verstehe ich zutiefst: „Und wir wissen, dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt.“ [[Römer 8,28] Aber warte, ich eile mir selbst voraus. Um diese Geschichte zu erzählen, muss ich in der Zeit zurückgehen:

Vor etwas mehr als einem Jahr waren meine Verlobte Melody und ich auf einer Geburtstagparty einer unserer Freunde. Ungefähr um Mitternacht verabschiedeten wir uns von unserer Gastgeberin. Sie bestand jedoch darauf, ihr Sohn solle uns zurück nach Hause fahren, da es schon so spät sei. Dafür waren wir dankbar, und da kaum Verkehr war, erwarteten wir, bald unser Zuhause zu erreichen.

Aber als wir zu der Ecke kamen, wo man zu unserem Haus abbiegen muss, fuhr unser Fahrer geradewegs daran vorbei. Zunächst dachten wir, er habe die Ausfahrt verpasst. Aber als wir ihn darauf ansprachen, ignorierte er uns. Und sagte schließlich: „Ich möchte zuerst noch eine Freundin treffen.“

Das war einfach ärgerlich. Wer beschließt, um ein Uhr morgens eine Freundin sehen zu wollen, wenn er den Auftrag hatte, uns nach Hause zu fahren?

Wir hielten am Haus seiner Freundin und er erzählte über sie. Sie war Christin und hatte Activated abonniert. Wir blieben über ein Jahr in Kontakt, bis sie nach Manila ging.

Als Melody und ich das Datum für unsere Hochzeit festgelegt hatten, begannen wir, Einladungen zu versenden. Da diese Frau nach Manila gezogen war, sandte ich ihr eine Textnachricht, um ihr die guten Neuigkeiten zu berichten. „Das ist wundervoll!“, sagte sie. “Und ich möchte euch bitten, geht zu dem Haus, in dem wir uns zum ersten Mal trafen und sprecht mit meiner Mutter. Sie ist Hochzeitsplanerin und Dekorateurin und sie wird euch kostenlos helfen als mein Hochzeitsgeschenk für euch.

Und das bringt mich dorthin, wo ich jetzt bin – und stehe und den Gang hinabschaue. Während ich die Dekorationen und das Ganze in seiner Schönheit bewundere, denke ich Gott hatte dies geplant.