Als Jesus seinen Jüngern nach der Auferstehung erschien, begrüßte er sie mit den Worten: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (Johannes 20,21). Auch wir sind heute als Nachfolger Christi dazu berufen, die gute Nachricht des Evangeliums weiterzugeben. In dieser Ausgabe geht es um Vorschläge, wie wir sein Licht in dieser Welt sein können.

Menschen spüren es, wenn wir echtes Interesse an ihnen haben. Ein freundliches Lächeln ist oft der beste Anfang für ein Gespräch. Zuhören ist meist der erste Schritt, um Gottes Liebe weiterzugeben. Wenn wir einem Menschen aufmerksam zuhören, entdecken wir fast immer etwas, das uns verbindet und den Raum für ein tieferes Gespräch öffnet. Unseren Glauben zu teilen muss nicht kompliziert sein. Kaum jemand möchte eine lange, belehrende Rede hören. Doch persönliche Erfahrungen oder ein paar einfache Worte voller Hoffnung und Glauben werden oft sehr geschätzt. Die Zeit, die wir einem Menschen schenken, ist niemals vergeudet oder wertlos.

„Schert sich überhaupt jemand um mich?“ Es überrascht uns vielleicht, wie viele Menschen mit dieser Frage leben, die im Hintergrund ihrer Gedanken immer wieder auftaucht. Und wir haben die Antwort darauf: „Ja! Gott interessiert sich und kümmert sich um dich, und er kennt dich ganz persönlich. Er kennt dein Innerstes, all deine Gedanken und Sorgen. Jesus möchte Teil deines Lebens sein.“

Je unpersönlicher unsere Welt wird, desto heller leuchtet das kleine Feuer des Glaubens in uns. Lass es nicht erlöschen! Unterdrück nicht Gottes Geist in dir. Wenn wir den ersten Schritt wagen, auch wenn wir uns schüchtern fühlen, wird der Heilige Geist durch uns sprechen und Hoffnung und Licht in das Leben anderer bringen. Wenn wir Jesus erhöhen, wird er die Menschen zu sich ziehen.

„Christus hat auf Erden keinen Leib mehr als den deinen, keine Hände als die deinen, keine Füße als die deinen. Deine Augen sind es, durch die sein Mitgefühl die Welt sieht.“ 1

Für viele Menschen ist die einzige Liebe Gottes, die sie sehen, die Liebe, die sie in uns erkennen. Vielleicht überrascht es dich, welche Wirkung ein freundliches Wort, ein Ausdruck des Glaubens oder ein mitfühlender Blick auf die Seele eines Menschen haben kann. Wenn wir jeden Menschen als jemanden sehen, der Jesus, unseren Retter braucht, kann Gottes Liebe durch uns fließen.

Die Menschen kennen schon genug Hölle. Zeigen wir ihnen ein bisschen mehr Himmel!


  1. Teresa von Ávila zugeschrieben ↑