Zuflucht vor dem Sturm

In den turbulenten, stürmischen Momenten unseres Lebens konzentrieren wir uns oft intensiv darauf, einen Flucht- oder Rettungsweg zu finden. Dabei vergessen wir oft die zuverlässigste und wahrste Quelle für Schutz und Zuflucht.

Ich erinnere mich an die vielen Verheißungen in der Heiligen Schrift für diese Zeiten:

„Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt. Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen, wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern!“1

„Bei dir suche ich Schutz. Unter den Schatten deiner Flügel will ich mich flüchten, bis das Unglück vorüber ist.“2

„Der ewige Gott ist eure Zuflucht und unter euch sind seine ewigen Arme.“3

Nicht eine dieser Verheißungen spricht von „Rettung“ aus Schwierigkeiten, obwohl Gott uns je nach Seinem Willen retten kann und es auch tut. Wichtiger ist dies: Er ist unsere Zuversicht in unseren Zeiten der Anfechtungen und Probleme. In einem Gebäude Unterschlupf zu suchen, während es stürmt, bedeutet nicht, dass der Sturm aufhört, vielmehr bietet das Gebäude Schutz, bis der Sturm sich gelegt hat.

Mit dieser Perspektive können wir ganz auf Jesus vertrauen und in der Tatsache Ruhe finden, dass Er unser Schutz und unsere Zuflucht ist, solange der Sturm andauert. Dabei überlassen wir das Endergebnis Seinen Händen.

Lieber Jesus, manchmal habe ich das Gefühl, die Stürme des Lebens überwältigen mich, doch du versprichst, ich finde Zuflucht bei dir.  Hilf mir, im Glauben zu wachsen, sicher in dem Wissen, dass es nie einen Moment gibt, in dem ich nicht von deiner Liebe umschlossen bin.

  1. Psalm 46, 1-3.
  2. Psalm 57, 1.
  3. Mose 33, 27.