Meistens versteht man unter Wunschdenken die Hoffnung, etwas würde sich in die Tat umsetzen. Nicht so aber der biblische Sinn von Hoffnung. In der Bibel wird Hoffnung in der Bedeutung einer freudigen und sicheren Erwartungshaltung verwendet. 1

Vielleicht hoffst du, etwas Gutes würde sich ereignen, oder wie ich manchmal, dass nichts Schlimmes passiert. Wenn, wie in meinem Fall, mir jedoch das weniger Ideale zustößt, wie es jedem passiert, dann tröstet mich die folgende Feststellung: „Du musst daran glauben, dass Gott dein Leben in Seiner Hand hält. Es mag zwar momentan schwierig sein, doch musst du glauben, dass Gott dafür einen Grund sieht und am Ende alles zum Guten führen wird.“ 2

Diese Philosophie funktioniert für die alltäglichen Lebensprobleme, doch mag für die tief greifenden Schwierigkeiten wie etwa die Diagnose einer tödlichen Krankheit, den Verlust der Bleibe und Lebensgrundlage nicht ausreichen. Bei schwierigen Problemen brauchen wir beträchtliche Hoffnung, etwas, das wir durch Jesus bekommen können. Seine Auferstehung, der von Christen in diesem Monat gedacht wird, schließt das Versprechen unseres eigenen Ewigen Lebens mit Ihm ein. Wie der Patriarch König David erklärte: „Deshalb ist mein Herz voller Freude und mein Mund voller Lob! Mein Körper ruht in Hoffnung.“ 3

Und für die Zwischenzeit hinterließ uns Jesus Hinweise darauf, wie wir unser Leben führen sollten.

Wie der Vater Ihn sandte, so sendet Er uns. 4 Er fordert uns auf, Seine Hände zu sein, Seine Füße, Seine Augen, Seine Lippen, die verletzten Herzens zu verbinden, die Trauernden zu trösten, den Hungrigen etwas zu essen zu geben, denen unter die Arme zu greifen, die vor Verzweiflung und Alleinsein wie tot sind, den Blinden mit dem Licht Jesu das Augenlicht zu schenken, den Armen die Gute Nachricht zu übermitteln, sie von den schweren Lasten zu erleichtern und den seelisch Unterdrückten die Freiheit zu schenken. 5 „Teilt eure Gaben genauso großzügig aus, wie ihr sie geschenkt bekommen habt!“ 6

Lasst uns Jesus zum Mittelpunkt der Osterfeiern machen und so Vielen wie möglich die wunderbare Nachricht Seiner Geburt, Seines Todes und Seiner Auferstehung verkünden. Das schenkt allen, die sich Ihm zuwenden, eine begründete Erwartungshaltung auf ein neues Leben hin.


  1. Z. B. 1. Korinther 1:7.
  2. Joel Osteen, geb. 1953
  3. Apostelgeschichte 2:26
  4. Siehe Johannes 20:21.
  5. Siehe Jesaja 61:1-3.
  6. Matthäus 10:8