Stehst du vor der Wahl verschiedener Optionen, Möglichkeiten und Entscheidungen und bist dir nicht schlüssig, in welche Richtung du gehen sollst? Du weißt nur eines sicher, du möchtest in die Richtung gehen, in die Gott dich führt. Aber das Problem besteht darin, nicht zu wissen, welche Richtung das genau ist. Du stolperst umher, weißt nicht, wohin du gehen, was du tun oder wie du es machen sollst. Du kannst nicht weit genug sehen, um zu erkennen, welche Resultate die einzelnen Entscheidungen erzielen werden. Nur sehr Weniges kann allein entschieden werden. Oftmals müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, um eine einzelne Entscheidung zu treffen.

Neulich wurde ich an den Bibelvers erinnert: „Hoffe auf den Herrn! Sei getrost und unverzagt und warte voll Hoffnung auf den Herrn!“ 1 Dieser Vers brachte mich dazu, über die Weisheit zu meditieren, die sagt: auf Gott zu warten, bis der Nebel sich lichtet, anstatt Entscheidungen zu treffen, wenn man nicht klar sehen kann. Mit der Zeit nimmt alles Gestalt an, und wir vermögen, den Weg klarer zu sehen.

Sicherlich erinnerst du dich an Zeiten in deinem Leben, in denen du eine bestimmte Entscheidung treffen musstest, und du schienst, keine Antwort zu bekommen. Als du jedoch im Gebet und Glauben wartetest und darauf vertrautest, Gott werde das Ziel für dich erreichen, ließ Er schließlich den Weg deutlich werden – und du warst froh, gewartet und vertraut zu haben.

Warten stellt ein wichtiges Element im Glaubensleben dar. Es ist nicht einfach, doch es ist Teil von Gottes Prozess, den Er benutzt, um uns Geduld zu lehren, unseren Charakter zu formen und uns näher zu Ihm zu bringen. Das nächste Mal, wenn du in einer Warteschleife oder Geduldsprobe steckst, verzage nicht. Der Nebel wird sich lichten – er hat es immer getan!

Überlass dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. – Psalm 37:5

Alles hat seine Zeit, und alles Geschehen unter dem Himmel hat seine Stunde. – Prediger 3:1 2

Wenn wir auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen, müssen wir mit Geduld und Zuversicht darauf warten. – Römer 8:25

Abraham (wartete) geduldig und empfing schließlich, was Gott ihm versprochen hatte. – Hebräer 6:15

Wir wollen unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn Gott, der uns das Versprechen gegeben hat, steht treu zu seinen Zusagen. – Hebräer 10:23 3

Wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld bewirkt. – Jakobus 1:3 4

Denkt an die Bauern, die im Herbst und im Frühling eifrig nach Regen Ausschau halten. Geduldig warten sie darauf, dass die Ernte heranreift. Auch ihr müsst geduldig sein. Jakobus 5:7-8


  1. Psalm 27:14 – NLUT
  2. NLUT
  3. NEÜ
  4. LUT