Der Beginn eines neuen Jahres verkörpert eine ganz besondere Zeit. Oft denken wir an unsere Erfahrungen zurück, die wir im Laufe des vergangenen Jahres gemacht haben, schauen aber ebenso nach vorn, was uns das neue Jahr wohl bringen mag. Es kann ermutigen, die bewältigten Herausforderungen zu sehen, die gewonnenen Siege, die erzielten Fortschritte, das geleistete Engagement und die empfangenen Segnungen, die wir während des ganzen vergangenen Jahres erhalten haben. Es ist auch eine Zeit, in der wir die Bereiche beurteilen, in denen wir entgegen unseren Erwartungen die erhofften Ergebnisse nicht erzielen konnten. Vielleicht können wir etwas aus den harten Zeiten und den Schwierigkeiten, die wir erlebt haben – oder gar dem vollkommenen Scheitern – lernen.

Während sich die Tür zum neuen Jahr öffnet und du über deine Vorsätze oder Verpflichtungen, die du eingehen willst, nachdenkst, ist das auch ein guter Moment, etwas Zeit in deine Beziehung zu Jesus, dein Gebetsleben und in deinen Einsatz für andere zu investieren. Die Aufgabe, uns selbst und unsere Familien zu versorgen, unsere Kinder groß zu ziehen und sie auszubilden und uns um unsere täglichen Bedürfnisse zu kümmern sind alles lebensnotwendige Verantwortungen und notwendig, um in diesem Leben und in der Welt eine bessere Zukunft zu gestalten. Trotzdem werden wir daran erinnert, was Jesus Seinen Jüngern nahelegte: „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.“ 1

Wenn wir uns um unsere Beziehung zu Gott bemühen und unsere Werte auf Seine Lehren gründen, kann und wird das einen Unterschied in unserem täglichen Leben bewirken, und zwar durch unser ganzes Leben hindurch und darüber hinaus. Solche Entschlüsse werden uns Christus ähnlicher machen in unserem Miteinander mit anderen und zu einem größeren Segen für unsere Familien, Freunde und all unseren Lieben – bessere, gottliebende Menschen. Sich diesem zu verpflichten, lohnt sich.


  1. Matthäus 6:33 – SCHL