Zwergwuchs

Als Kind sah ich jede Menge Goldfische in den Wohnungen meiner Freunde, und ich erinnere mich, dass ich mich fragte, warum so viele Menschen so kleine, belanglose, sprich langweilige, Kreaturen als Haustiere hielten.

Dann, eines Tages, ich war etwa zehn Jahre alt, ging es bei einer Schulexkursion in einen botanischen Garten, der einen Fischteich hatte. Mir fiel sofort ein besonders großer, farbig-leuchtender Fisch auf.

„Was für eine Art Fisch ist dieser da?”, fragte ich unsere Führerin.

„Das ist ein Goldfisch!“, antwortete sie.

Ich war verwirrt. „Aber sind Goldfische nicht eigentlich klein?“, fragte ich mit dem Sarkasmus eines 9-Jährigen.

„Ganz und gar nicht!“, antwortete sie. „Goldfische werden sogar noch größer als dieser hier. Es hängt alles nur von der Größe ihres Lebensraumes ab.“

Ich speicherte diese Information und beschloss, mich nie wieder so unwissend über Goldfische zu äußern. Es dauerte jedoch Jahre, bis ich die größere Bedeutung verstand.

Wie oft habe ich mich schon in meinem Leben wie ein Goldfisch in einem Fischglas benommen? Wie oft habe ich mich selbst eingeschränkt, dadurch, wie ich meine Welt wahrnahm? Schlimmer noch, wie oft habe ich schon andere in meinem Kopf in ein kleines Fischglas gesteckt? Wie oft schon habe ich jemand als unbedeutend oder langweilig abgeschrieben? Wie viele Male habe ich das Wachstumspotenzial in anderen nicht erkannt?

Wie viel mehr könnte ich erreichen, wenn ich meine vermeintlichen Einschränkungen vergäße und es wagen würde, über die Grenzen, die ich mir selber gesteckt habe, hinaus zu schwimmen? Was würde geschehen, wenn ich andere aus ihren kleinen Fischgläsern herausholte und im Ozean von Jesu grenzenlosen Möglichkeiten aussetzen würde?

Stell dir einfach eine Welt voller Menschen vor, die diese Perspektive haben und wirklich glauben, mit Gott seien alle Dinge möglich!

Wenn du Jesus und alles, was Er zu bieten hat, noch nicht empfangen hast, kannst du jetzt gleich das folgende Gebet sprechen:

Jesus, ich möchte dich persönlich kennenlernen. Deshalb lade ich dich ein, in mein Herz zu kommen. Danke, dass du für mich gestorben bist, damit mir meine Sünden vergeben werden, ich hier und jetzt Frieden in Herz und Verstand finde und Gottes Geschenk des ewigen Lebens empfangen kann. Amen.