Die meisten Menschen haben einiges, das Weihnachten für sie besonders macht. Hier sind ein paar von meinen.

Die Bereitschaft, zu geben

Ich liebe dieses freudige Geben, das Weihnachten durchdringt. Es ist oft eine Zeit, in der selbst die weniger großzügigen Menschen großzügiger werden. Es ist eine Zeit, in der Kinder die Freude am Geben lernen können, wenn sie teilen, was sie haben. Es ist auch eine Zeit, in der jeder, egal ob er wenig oder viel hat, etwas geben kann, und dafür belohnt wird.

Schon als Kind gehörte das Schenken für mich zu Weihnachten. Ich bin als Tochter eines Pastors aufgewachsen. Ein paar Monate vor Weihnachten kauften die Familien in unserer Gemeinde Pudding, verpackt in Schachteln, eine Schachtel für jedes Familienmitglied. Wir beklebten die leeren Schachteln mit Weihnachtspapier und schnitten oben einen Schlitz hinein, um eine kleine Sparbüchse daraus zu machen. In den Monaten vor Weihnachten sparte jeder von uns, was er nur konnte, und steckte es in seine persönliche Weihnachtssparschachtel für Jesus’ Geburtstag.

Während des Heiligabend-Gottesdienstes nahm dann jeder sein kleines Schächtelchen, gefüllt mit dem Geld, das er gespart hatte, und legte es als Geschenk für Jesus unter den Weihnachtsbaum. Das Geld ging an die Missionare, die unsere Kirche unterstützte.

Während meiner Kinderzeit haben wir das jedes Jahr gemacht, und es war eine Tradition, die mir sehr viel bedeutete. Es half mir, mich daran zu erinnern, dass wir Jesus etwas geben, wenn wir andere Bedürftige helfen (sieh Matthäus 25,34-40). Es hat mich auch gelehrt, zu geben was ich kann, denn das ist der wahre Geist von Weihnachten.

Jesus mit anderen teilen

Ich liebe es, dass Weihnachten eine Zeit ist, in der es naheliegender ist, über Jesus zu sprechen, und in der man ihn oft mehr schätzt, selbst inmitten der kommerziellen Aspekte des Festes. Da ein großer Teil der Welt auf die eine oder andere Weise Weihnachten feiert, ist dies auch eine ideale Gelegenheit, denjenigen, die es noch nicht gehört haben, den „Grund für die Weihnachtszeit” zu erklären. Es ist die ideale Zeit, um zu erklären, dass Jesus Gottes Geschenk der Liebe ist, gesandt, um die Kluft zwischen Gott und uns zu überbrücken; dass er „der Weg, die Wahrheit und das Leben” ist1 und „die Tür” zur Erlösung.2

Uns selbst geben

Ich mag es, wenn Weihnachtsgeschenke ein wenig vom Schenkenden in sich tragen. Ich denke, meine Erziehung hat mir darin eine praktische und pragmatische Sicht des Schenkens vermittelt. Wenn ich ein Geschenk mache, versuche ich, etwas zu schenken, das auf den Empfänger zugeschnitten ist und für ihn*sie eine besondere Bedeutung oder einen besonderen Wert hat. Manchmal braucht es mehr Überlegung und Kreativität, um etwas Sinnvolles zu finden, aber das sind die Geschenke, die am meisten geschätzt werden und an die man sich erinnert. Wie Henry van Dyke sagte: „Das schönste Weihnachtsgeschenk ist nicht das, das am meisten Geld kostet, sondern das, in dem die meiste Liebe steckt.”

Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten

Ich habe es schon immer geliebt, in der Weihnachtszeit mit Familie und Freunden zusammenzukommen. Wir Kinder haben alle mitgemacht, sei es beim Krippenspiel unserer Kirche oder beim Weihnachtsliedern singen oder Aufsagen von Gedichten.

Es ist ein wertvolles Geschenk, an Weihnachten mit den Menschen, die man mag, zusammen zu sein und etwas Besonderes zu tun. Es hat etwas Geistiges an sich, wenn wir zusammen kommen und dabei den feiern, der es so sehr verdient hat, gefeiert zu werden. Es muss nicht aufwendig sein, um sinnvoll zu sein.

Musik

Das ist eine weitere Sache, die ich an Weihnachten liebe – Musik. So viele Weihnachtslieder enthalten tiefgründige, von Wahrheiten inspirierte Texte, untermalt von wunderschöner Musik. Jedes Lied, das die Aufmerksamkeit auf das größte Geschenk lenkt, ist wunderbar.

Als ich mir einmal Weihnachtslieder anhörte, kam eine Freundin dazu, die nicht so gut Englisch spricht. Sie konnte den Text nicht verstehen, doch konnte sie die meisten Lieder an der Melodie erkennen. Das erinnerte mich daran, dass viele Weihnachtslieder in verschiedene Sprachen übersetzt wurden, so dass überall auf der Welt die gleichen Lieder gesungen und gehört werden.

Vor vielen Jahren besuchte ich in Israel eine Christmette, die im Kerzenlicht auf Arabisch gefeiert wurde. Es war schön, mit den Christen dort Gottesdienst zu feiern und dieselben Lieder zu hören, die ich kannte und liebte, auch wenn ich die Worte nicht verstand und nicht mitsingen konnte. Es war herzerwärmend, die schönen Weihnachtslieder mit diesen Mitchristen zu genießen – Musik vereint.

Lichter

Viele Leute mögen Weihnachtsbeleuchtung, aber ich liebe sie regelecht! Ich erfreue mich an Schwibbögen hinter Fenstern und wenn Bäume in den Gärten der Leute und in Geschäftsstraßen mit Lichterketten geschmückt sind.

Ich bete, dass jeder, der dies liest, einen schönen Advent und ein von Liebe und Licht erfülltes Weihnachtsfest erlebt und dass wir alle unseren Teil dazu beitragen, das Leben anderer mit der Liebe Jesu zu erhellen.


  1. Johannes 14,6
  2. Johannes 10,9