Manchmal können die Sorgen, Rückschläge und Enttäuschungen des Lebens unser Herz belasten. Wenn die Dinge nicht gut laufen, wenn wir persönliche Herausforderungen oder Verluste erleben oder wenn wir das menschliche Leid in der Welt um uns herum sehen, kann uns das dazu bringen, uns zu fragen, ob das, was wir tun, einen Unterschied macht. Ist es möglich, in einer Welt voller Krieg, Armut, Ungerechtigkeit, Bosheit, Gier und Unterdrückung etwas zu verändern?
Wenn wir die Probleme dieser Welt betrachten, scheinen die Aussichten nicht sehr vielversprechend. Aber gerade in solchen Momenten können wir Trost in Gottes Wort und seinen Verheißungen einer besseren Welt, die kommen wird, finden. „Die Nacht ist noch voll Weinen,“ sagt die Bibel, „doch mit dem Morgen kommt die Freude.“ (Psalm 30,6). Für diejenigen, die Gott lieben, wird nach den Schatten und der Nacht dieses Lebens der glorreiche Morgen des Himmels kommen.
All die Enttäuschungen, zerbrochenen Träume und dunklen Erfahrungen dieses Lebens werden hinter uns liegen und überwunden sein, wenn die glorreiche Morgenröte des Himmels anbricht. Die Bibel verspricht, dass: „unsere jetzigen Leiden bedeutungslos sind im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“ (Römer 8,18). Im Buch der Offenbarung lesen wir, dass Gott „jede Träne von unseren Augen abwischen wird” und „es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.“ (Offenbarung 21,4).
Als Jesus seine Jünger auf seinen bevorstehenden Tod und seinen Weggang vorbereitete, sagte er: „ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin. (Johannes 14,2-3). Nach der Beschreibung in den Kapiteln 21 und 22 der Offenbarung ist der Himmel – die Heimat der Christen aller Zeiten – atemberaubend schön, majestätisch und überwältigend. Die Straßen des Himmels sind aus Gold, und innerhalb den schimmernden Toren aus Perlen braucht es weder eine Lampe noch eine Sonne, denn Gott selbst ist das Licht (Offenbarung 22,5).
Kannst du dir eine Welt vorstellen, in der es keinen Tod, keinen Kummer, keinen Schmerz, keine Angst, Leid oder Krankheit mehr gibt – eine Gesellschaft, in der alle in Harmonie, Kooperation und Liebe zusammenarbeiten? Solch ein wunderbarer Ort ist fast jenseits unserer Vorstellungskraft. In der Bibel heißt es: „Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben“ (1.Korinther 2,9).
Einer der größten Unterschiede zwischen dem irdischen Leben und dem Himmel ist, dass der Himmel ein Reich der Vollkommenheit ist, ein Ort, der von Gottes Gegenwart erfüllt ist. Im Himmel werden wir uns an der Schönheit und den Wundern erfreuen, die wir hier auf der Erde haben, aber ohne den Kummer, den Schmerz, die Leere, die Einsamkeit und die Angst, die uns so oft ergreifen, und ohne den Egoismus, die Gier, den Hass und die Zerstörung, die wir in der Welt um uns herum sehen.
Gottes Reich wird erfüllt sein von Liebe, Schönheit, Frieden, Freude und Mitgefühl. Aber vor allem wird es von der Liebe desjenigen umhüllt sein, der uns mehr liebt als jeder andere – Gott selbst. Die Bibel sagt uns, dass Gott Liebe ist (1.Johannes 4,8). Deshalb ist sein Zuhause, das Himmelreich, ein Haus der Liebe, in dem es wie gesagt, kein Leid, Ablehnung, Kummer, Verlust oder Einsamkeit mehr geben wird.
Wenn wir über die Hoffnung eines Himmels nachdenken und uns vor Augen führen, worauf wir uns freuen können, hilft uns das, uns daran zu erinnern, dass die Prüfungen und Mühen dieses Lebens nicht mit der Herrlichkeit zu vergleichen sind, die uns in Jesus Christus versprochen wurde. Das ist ein Grund, warum Mose all das aushalten konnte, was er tat, denn „er sah der großen Belohnung entgegen, … weil er den Blick fest auf den richtete, der unsichtbar ist. (Hebräer 11,26-27). Er konnte die Schwierigkeiten, mit denen er konfrontiert war, ertragen, weil er seinen Blick auf die von Gott verheißene glorreiche Zukunft richtete.
Alle großen gläubigen Männer und Frauen des Alten Testaments, die in Hebräer 11 aufgezählt werden, betrachteten sich als Pilger und Fremde in dieser Welt, weil sie nach einer Stadt Ausschau hielten, deren Erbauer und Planer Gott ist, und nach einem Land, das ihnen gehören würde. Sie waren in der Lage, alle Arten von Trübsal und Herausforderungen auf dieser Erde und sogar Verfolgung und Tod zu ertragen, weil sie sich auf diese Stadt freuten (Hebräer 11,10-16).
Viele Menschen scheinen zu glauben, dass Gottes Reich erst dann Wirklichkeit wird, wenn sie sterben, aber Jesus sagte: „Das Reich Gottes wird nicht durch sichtbare Zeichen angekündigt. Denn das Reich Gottes ist mitten unter euch – Das Reich Gottes ist nahe! Kehrt euch ab von euren Sünden und glaubt an diese gute Botschaft! (Lukas 17,20-21; Markus 1,15). Wir müssen nicht warten, bis wir sterben, um in das Reich Gottes zu kommen. Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast, ist sein Reich bereits in dir.
Wir, die wir Gott kennen und lieben und seinen Geist in uns wohnen haben, erleben bereits das Himmelreich und arbeiten daran, sein Reich anderen zu bringen. Aber das ist nur ein Vorgeschmack auf unser Erbe im Himmel. Gottes Wort sagt uns: „Durch Christus habt auch ihr nun die Wahrheit gehört, die gute Botschaft, dass Gott euch rettet. Ihr habt an Christus geglaubt, und er hat euch mit dem Siegel seines Heiligen Geistes, den er vor langer Zeit zugesagt hat, als sein Eigentum bestätigt – zum Lob seiner Herrlichkeit (Epheser 1,13-14).
Um in sein geistiges Reich einzutreten, sagte Jesus, müssen wir von neuem geboren werden: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen (Johannes 3,3). Wir können uns nicht durch unsere eigenen Taten, unsere eigene Güte, unsere eigenen Versuche, seine Gesetze zu halten und ihn zu lieben, oder gar unsere eigenen Bemühungen, seine Wahrheit zu finden und zu befolgen, erlösen. Die Erlösung ist ein Geschenk Gottes, das durch eine wunderbare Verwandlung unseres Lebens geschieht, wenn wir an Christus und seine Auferstehung glauben und ihn als unseren Herrn und Erlöser annehmen. „All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden (Johannes 1,12).
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz die Tür zum ewigen Leben in seinem Reich für jeden von uns geöffnet. Seine Liebe geht so viel höher über alles hinaus, was wir hier auf der Erde verstehen oder mit unseren Augen sehen können. Seine Liebe kann jede Leere füllen und jeden Schmerz und jede Verletzung heilen. Gottes Liebe kann Freude bringen, wo es Kummer gab, Lachen, wo es Schmerz gab, und Erfüllung, wo es an Sinn und Zweck fehlte.
Wenn wir einmal in Gottes Reich eingetreten sind, beauftragt er uns, die gute Nachricht mit anderen zu teilen, damit auch sie seine Freude und Erlösung in ihrem Leben erfahren können – sowohl in diesem als auch im nächsten Leben. Wenn wir unsere Zeit und Ressourcen in das investieren, was ewigen Wert hat – Gottes Reich und seine Gerechtigkeit (Matthäus 6,33) – dann sammeln wir Schätze im Himmel, die für immer bestehen bleiben. „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Matthäus 6,20-21).
Wenn du Jesus noch nicht als deinen Erlöser angenommen hast, kannst du das tun, indem du dieses Gebet betest:
Jesus, ich glaube, dass du der Sohn Gottes bist, dass du für mich gestorben und von den Toten auferstanden bist. Bitte vergib mir für alle meine Sünden. Ich lade dich ein, in mein Herz und mein Leben zu kommen. Bitte erfülle mich mit deiner Liebe und deinem Heiligen Geist und schenke mir das ewige Leben. Amen.