Irdischer Besitz

Ich war schon immer ein Hundefreund. Ich wuchs mit Hunden auf, und auch noch später im Leben, als meine Frau und ich als Missionare dienten, fühlten wir, dass ein Hund eine notwendige Ergänzung zu unserem Haushalt war. Also haben wir uns einen schönen braunen Welpen und ein Halsband besorgt.

Nicht irgendein Halsband, sondern das Beste, das wir finden konnten. In der Tat, wenn ich mit ihm morgens spazieren ging oder wir in der Abenddämmerung gemeinsam die Felder erkundeten, mit seinem Kettenhalsband aus Edelstahl und einem goldfarbenen Namensschild, wirkte er oft besser gekleidet als ich.

Leider schien es dem Hund auf selige Weise nicht bewusst zu sein, dass er ein außergewöhnliches Halsband trug und war nicht daran interessiert, seinen irdischen Besitz zu schützen.

Er hat es im Meer verloren.

Mit Vergnügen knurrte und bellte er den Schaum an und warf sich in die Wellen, die fünfmal so hoch waren wie er selbst, nur um mit einem riesigen Hundegrinsen zurückzuschwimmen, so als ob er sagen wollte: „Ich habe das Meer erobert, Herrchen. Hast du es gesehen?“

Aber eines Tages war sein Halsband weg. Obwohl es frustrierend war, gab es nicht wirklich etwas, was wir tun konnten, und da es in der Nähe keine Tierhandlung gab, banden wir ein Seil um seinen braunen Hals.

Bis drei Tage später.

An diesem Tag ging ich am Strand entlang, um eine ruhige Andacht mit Gott zu haben. Außer einem alten Fischer, der seine Netze vorbereitete, war niemand am Strand.

Als er mich sah, winkte er, und wie ich ihm näherkam, begrüßte er mich mit einem zahnlosen Grinsen. Seine durchdringenden blauen Augen in seinem wettergezeichneten Gesicht studierten mich für einen Moment. „Ist das deines?“

Er zog etwas aus seiner Tasche und zeigte es mir.

Mein Mund klappte auf. Es war das Halsband unseres Hundes.

„Beim Angeln gefunden“, sagte er. „Sieht teuer aus.“

„Ja, war es auch“, sagte ich verblüfft. „Er hat es vor drei Tagen im Meer verloren. Ist Gott nicht gut! Er kann sich auch um die belanglosesten Details im Leben kümmern.“

„Gott?“, antwortete der Fischer. „Was hat der damit zu tun?“

„Setz dich“, sagte ich, „und wir reden darüber!“

Und an jenem Tag, an dem ich das Halsband unseres Hundes wiederfand, war das, was dieser Mann fand, Freundschaft mit Jesus.