Die Kunst der Fürsorge

Mein Gebet: Mögen wir in der Hektik des Alltags und neben den unzähligen Dringlichkeiten und Prioritäten niemals vergessen, wie wichtig die Liebe ist – sowohl im Hinblick auf das große Ganze wie auch auf unsere täglichen Entscheidungen und Prioritäten. Manchmal vergessen wir, dass all unsere Bemühungen ohne die Liebe wertlos sind. „Wenn ich die Gabe der Prophetie hätte und wüsste alle Geheimnisse und hätte jede Erkenntnis und wenn ich einen Glauben hätte, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Wenn ich alles, was ich besitze, den Armen geben und sogar meinen Körper opfern würde, damit ich geehrt würde, aber keine Liebe hätte, wäre alles wertlos.“ [1] Wenn wir keine Liebe haben, sind unsere Opfer wertlos und die harte Arbeit ist umsonst.

Fürsorge ist eine Kunst, die wir immer weiterentwickeln können. Wir können lernen, anderen die Liebe zu zeigen, die sie schätzen und brauchen. Wir können lernen, die Kranken und körperlich Beeinträchtigten zu pflegen und zu unterstützen. Wir können den Entmutigten neue Kraft geben und die Überforderten entlasten. Man kann ein Freund sein, wenn jemand einsam ist oder eine helfende Hand, wenn jemand schwach ist. Man kann Glauben und Hoffnung schenken und über Fehler hinwegsehen.

Die Liebe ist wandelbar und das ist schön. Die Situation bestimmt, ob Liebe dich zum Schweigen bringt, weil die Person dir gegenüber die Stille sucht, oder ob du interagierst und redselig bist. Jede Situation ist anders, deshalb müssen wir ein Gefühl dafür entwickeln, was in diesem Moment gebraucht wird und wie wir es geben können.

Es ist ein großer Ansporn, zu sehen, was ein liebevoller Einsatz für andere Menschen bewirken kann und wie es dich selbst verändert, wenn Gottes Liebe durch dich fließt. Dein Geist wird stärker und dein Leben erfüllt sein. Es wird ein Vakuum für Gottes Segen und Wunder schaffen.  Möge Gottes Liebe heute und immer bei dir sein.

Süßer als der Duft der Rose ist ein Ansehen als gütiger, wohltätiger, selbstloser Charakter; der alles für andere tut, was in seiner Macht steht. – Orison Swett Marden (1850-1924)

  1. Korinther 13,2-3