Dezember: Der außergewöhnliche Monat

Der Dezember ist ein Monat der Extras. Meist gibt es dann zu Hause zusätzliche Vorbereitungen zu treffen, mehr Besuch und höhere Ausgaben. Die meisten von uns bekommen ein paar extra Tage frei von Studium oder Beruf. Viele Kirchen sehen mehr Leute auf ihren Kirchenbänken. Wohltätigkeitsorganisationen erhalten extra Spenden, sogar zusätzliche Helfer. Wir essen und trinken vielleicht mehr in diesem Monat und legen als Folge davon ein paar Pfunde extra an Gewicht zu.

Doch da gibt es natürlich noch dieses ganz besondere Extra – Gottes außergewöhnliches Geschenk. Wir können Ihn uns vorstellen, wie Er vor zweitausend Jahren auf die Menschheit der Erde herabsah und dachte: Sie scheinen es nicht zu begreifen. Ich habe ihnen Führung und Unterweisung gegeben, doch schau dir an, was für ein Durcheinander entstanden ist! Schau dir die Selbstsucht und das Elend an! Ich muss etwas Außergewöhnliches für sie tun … Ich werde ihnen Meinen Sohn senden. Er wird ihnen wahre Liebe zeigen: Er wird ihretwillen bis zum Äußersten gehen.

Und so wurde an einem ganz gewöhnlichen Schauplatz, doch unter äußerst ungewöhnlichen Umständen, ein ganz besonderes Baby geboren. Gottes Liebe wurde offenkundig, und das Potenzial für unsere Beziehung zu Ihm nahm eine ganz neue Wende.

Was für ein außergewöhnlicher Erlöser: „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.“1 Er kam, um uns den Frieden mit Gott und unter uns Menschen zu bringen.2 „Denn Gott wollte in seiner ganzen Fülle in Christus wohnen. Durch ihn hat er alles mit sich selbst versöhnt. Durch sein Blut, [das] am Kreuz [vergossen wurde], schloss er Frieden mit allem, was im Himmel und auf der Erde ist.“3

Der Apostel Johannes erzählt, wie Jesu Nachfolger sich nach Seiner Kreuzigung hinter verschlossenen Türen völlig mutlos und verwirrt trafen. Durch ein Wunder erschien der auferstandene Jesus in ihrer Mitte und sagte zu ihnen: „Friede sei mit euch!“4 Derselbe Friede ist auch uns versprochen worden, wenn wir Ihm erlauben, in unsere Herzen zu kommen.

Der Dezember mag zwar ein außergewöhnlich geschäftiger und intensiver Monat sein, doch handelt es sich um den Monat, in dem wir den Geburtstag von Jesus in unserem Kalender fixiert haben. Lasst diese Zeit nicht an uns vorbeiziehen, ohne ein paar besondere Momente in der Gegenwart des Einen zu verbringen, der sie außergewöhnlich macht.

„Wir danken Gott für seinen Sohn – ein Geschenk, das so wunderbar ist, dass es sich nicht in Worte fassen lässt!“ [1]

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Wenn wir alle Schlussfolgerungen über Weihnachten in nur drei Worte zusammenfassen wollten, dann müssten es diese Worte sein: „Gott mit uns.“ … Erstaunlicher als ein Kind in der Krippe ist die dahinter stehende Wahrheit: Dieses versprochene neugeborene Kind ist der allmächtige Schöpfer der Himmel und der Erde! – John F. MacArthur Jr. (b. 1939)

  1. Korinther 9:15
  1. Kolosser 1:15 LUT
  2. Siehe Lukas 2:14.
  3. Kolosser 1:19-20
  4. Siehe Johannes 20:26.